Der Pharmakonzern legt für den US-Laborausrüster Sigma-Aldrich mehr als 13 Milliarden Euro auf den Tisch. Anleger sind von dem Deal begeistert: Merck-Aktien schossen auf ein neues Rekordhoch.
Siemens will stärker auf dem stark wachsenden Öl- und Gasmarkt in Nordamerika mitmischen. Der deutsche Konzern bereitet deswegen eine Mega-Übernahme vor – den Kauf des Maschinenbauers Dresser-Rand.
Europas größtes Reiseunternehmen hat es geschafft: Die TUI AG fusioniert mit der britischen Tochter TUI Travel. Am Hauptsitz in Deutschland entsteht ein globaler Tourismusriese.
Leopard-Hersteller Krauss-Maffei will mit dem französischen Konzern Nexter fusionieren. Doch nun schießt der deutsche Wirtschaftsminister dazwischen. Er favorisiert eine deutsch-deutsche Fusion.
Die amerikanische Schnellrestaurant-Kette plant wohl den Kauf der kanadischen Donut-Kette Tim Hortons. Burger King könnte damit seinen Firmensitz in das Nachbarland verlegen – und Steuern sparen.
Die milliardenschwere Übernahme eines Konkurrenten war für Infineon-Chef Reinhard Ploss so spannend „wie ein Elfmeterschießen“. Als Belohnung hat er sich auf dem Heimweg etwas ganz Besonderes gegönnt.
Ein unbedingtes Streben nach Wachstum hat Unternehmen wie Volkswagen zu Riesen werden lassen. Die Größe verspricht wirtschaftliche Macht und politischen Einfluss – birgt allerdings große Gefahren.
Medienmogul Murdoch zieht sein Kaufangebot für Time Warner zurück. Damit scheint der Traum geplatzt, den weltweit mächtigsten Inhalteanbieter zu schaffen. Doch vielleicht ist alles nur Taktik.
Abhörskandal, untreue Frau, Gesundheitsprobleme – zuletzt lief es nicht rund für Rupert Murdoch. Doch auferstanden wie ein Phönix aus der Asche schmiedet er jetzt den größten Coup seines Lebens.
Fiat und Turin schienen unzertrennlich. Jetzt ist das Geschichte. Die Aktionäre stimmten für die Fusion mit Chrysler und für den Firmensitz in den Niederlanden. Aber einen Haken gibt es noch.
Google hat den Streaming-Dienst Songza gekauft und damit seine Digitalmusiksparte gestärkt. Die Musik-App stellt passende Lieder für verschiedene Situationen – sei es zum Duschen oder zum Joggen.
Um mit E-Plus zum neuen Mobilfunkriesen zu werden, will Telefónica Netzkapazitäten an einen Konkurrenten abtreten. Dieser Deal soll es der EU leichter machen, die Übernahme durchzuwinken.
1,25 Milliarden Euro – so viel Geld will die arabische Fluggesellschaft Etihad in die angeschlagene Airline Alitalia stecken. Jetzt sind die Kartellbehörden am Zug: Sie müssen dem Deal noch zustimmen.
Die Schlacht um den französischen Alstom-Konzern wird schmutzig. Mit einem verbesserten Angebot erhöht Siemens-Chef Joe Kaeser den Druck – und macht gleich noch das Gegenangebot der Konkurrenz nieder.
Mit dem Container startete die Globalisierung. Davon profitierte China. Ausgerechnet das Reich der Mitte hat nun eine Allianz der führenden Reeder gestoppt – aus Angst vor einem übermächtigen Rivalen.
In der Gesundheitsbranche steht eine Mega-Übernahme bevor: Der US-Konzern Medtronic will den irischen Konkurrenten Covidien für 43 Milliarden Dollar kaufen – in mehrfacher Hinsicht ein Coup.
Im Ringen um Alstom schmieden zwei Konkurrenten ein überraschendes Bündnis: Siemens und Mitsubishi wollen gemeinsam die Offerte des Rivalen General Electric kontern. Siemens könnte doppelt profitieren.
Gleich zwei europäische Großbanken wollen ein Bündnis mit der Commerzbank schmieden, sogar eine Übernahme wäre möglich. Für die Institute hätte das Vorteile – nur für die Commerzbank wohl nicht.
Der Einstieg der arabischen Fluggesellschaft Etihad bei der italienischen Airline Alitalia rückt näher. Wenn die Bedingungen ausgehandelt seien, könne man das Geschäft abschließen, erklärten beide.
Bilfinger war ein großer Baukonzern. Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch treibt als Chef den Umbau der Firma schnell voran. Und muss sich fragen, für was das Unternehmen künftig stehen soll.
Qualitätsikone Apple kauft den großspurigen Kopfhörerhersteller Beats – ein ungewöhnlicher Deal. Doch dahinter steckt mehr. Apple holt sich die Totengräber seines Musik-Geschäftsmodells ins Haus.
Keine Branche dürfte in diesem Jahr durch Milliardendeals so durcheinandergewirbelt werden wie die Pharmaindustrie. Das zeigt eine Studie. Doch das Fusionsfieber geht zulasten der Forschungsbudgets.
In einem Brief an die US-Börsenaufsicht enthüllt Google Übernahmepläne im Umfang von bis zu 30 Milliarden Dollar. Darin spricht Google auch über einen mysteriösen Deal, der nie zustande kam.
Fast täglich werden derzeit milliardenschwere Übernahmen verkündet. Und weitere Fusions-Opfer werden schon gehandelt. Dabei zeigt sich: Hiesige Firmen sind für Käufer besonders attraktiv.
Im ersten Quartal 2014 machte Deutschlands größte Containerlinie Hapag-Lloyd einen Verlust von 119 Millionen Euro. Hauptursache sind die weiter sinkenden Frachtraten in der Containerschifffahrt.
Ein Deal über fünf Milliarden Dollar macht es möglich: Künftig kommen die bekannten Kaffeemarken Jacobs, Senseo und Tassimo aus einer Hand. Dahinter steckt eine deutsche Milliardärsfamilie.
In Europa ist das Fusionsfieber ausgebrochen: Dank niedriger Zinsen und voller Kassen ist die Lust auf Zusammenschlüsse so groß wie lang nicht mehr. Ein Blick auf die spannendsten Übernahmeziele.
Der Industriekonzern Alstom ist ein Symbol des französischen Wettbewerbsverlustes. Damit er nicht einem US-Konzern in die Hände fällt, setzt die sozialistische Regierung auf Siemens als weißen Ritter.
Es wäre eine gigantische Übernahme in der Pharmabranche: Der Viagra-Hersteller Pfizer will den britischen Konkurrenten AstraZeneca schlucken – für 100 Milliarden Dollar. Es geht um Krebs-Medikamente.
Selten gab es in der Pharmabranche so viele Zukäufe wie im ersten Quartal. Jetzt ringen Bayer, Reckitt und Merck um den Verkauf einer Medizin-Sparte. Doch für Patienten erheben sich große Nachteile.
Siemens reagiert auf das Kaufangebot von General Electric an Frankreichs Alstom-Konzern mit einer Gegenofferte – und würde sogar eine Ikone der deutschen Industrie opfern.
Die Alstom-Aktie wurde vom Handel ausgesetzt. Die mögliche Fusion des französischen Schnellzug-Herstellers und des US-Konzerns General Electric nimmt also Formen an. Frankreich passt das gar nicht.
Einer von Siemens ärgsten Rivalen will noch größer werden. General Electric soll den Kauf von Alstom für 13 Milliarden Dollar planen. Das wäre die bislang größte Übernahme der Firmengeschichte.
Nach der Fusion mit CSAV schreitet der Umbau bei Hapag-Lloyd schnell voran: Aufsichtsratschef Weber tritt zurück, Vorstandschef Behrendt tritt seine Nachfolge an. Der schnelle Wechsel stößt auf Kritik
Campari ist berühmt für seinen roten Aperitif. Jetzt kauft Italiens Kult-Konzern die Averna-Gruppe, die vor allem für den gleichnamigen Kräuterlikör und ihr Grappa-Geschäft berühmt ist.
Es ist die größte Fusion in der Geschichte der Branche: Die Baustoffkonzerne Holcim und Lafarge schließen sich zum weltgrößten Zementhersteller zusammen. Bedeutet das das Ende des harten Preiskampfs?
Air Berlin hat unerwartet die Bilanzpressekonferenz abgesagt. Prompt kursieren an den Börsen wilde Übernahmegerüchte – und der Aktienkurs der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft steigt deutlich.
Wichtiger Etappensieg für Porsche: Hedgefonds, die Milliarden durch den VW-Übernahmeversuch der Stuttgarter verloren, steht keine Entschädigung zu. Weitere Prozesse stehen aber noch aus.
Vodafone auf Einkaufstour: Nach der Übernahme von Kabel Deutschland will sich der Konzern nun offenbar auch Ono aus Spanien einverleiben. Der Kaufpreis soll sieben Milliarden Euro betragen.
Der Markt um die wichtigste Handelsfrucht der Welt wird nur von wenigen Anbietern beherrscht. Nun fusionieren Chiquita und Fyffes zur neuen Nummer eins. Das könnte die Preise steigen lassen.
Megafusion auf dem Bananenmarkt: Chiquita und Fyffes (Sol) bilden einen neuen Giganten. Der Konzern wird die Nummer eins der Branche sein – und auch bei weiteren Früchten kräftig mitmischen.
Cerberus meldet sich mit einer Mega-Übernahme zurück: Der Finanzinvestor kauft die Supermarktkette Safeway für 9,4 Milliarden Dollar – und fusioniert sie zu einem Konzern mit 250.000 Mitarbeitern.
Facebook lässt sich den Kauf von WhatsApp 19 Milliarden Dollar kosten. Es ist die fünfte Übernahme der Tech-Welt, die mehr als zehn Milliarden Dollar kostet. Die bisherigen vier endeten im Fiasko.
Facebook zahlt einen fabelhaften Preis für WhatsApp. Das mutet für Börsenprofis faul an. Große Übernahmen kündeten meistens einen bevorstehenden Crash an. Die Parallelen zur Historie sind verblüffend.
Weil immer mehr Nutzer auf Facebook ihren Abschied von WhatsApp kundtun, stellt das Zuckerberg-Unternehmen eine neue Funktion zur Verfügung, mit der sich die Postings von selbst schreiben.
Der Suchmaschinenkonzern aus den USA ist inzwischen der größte Käufer und Verkäufer von Unternehmensbeteiligungen. Und bei den Akquisitionen geht es längst nicht mehr nur um Internetwerbung.
Der Marktführer Comcast kauft für 45 Milliarden Dollar Time Warner Cable. Zusammen kontrollieren sie 30 Prozent des Pay-TV- und Videomarktes in den USA und erreichen 30 Millionen Kunden.
Der Telefonkonzern Telefónica Deutschland will nach der Übernahme von E-Plus offenbar jeden dritten der gemeinsamen 1800 Vertriebsläden schließen. Doch das ist erst der Anfang der Einsparungen.
Kaum hat Rene Obermann seinen Posten als Ziggo-Chef angetreten, muss er sich mit einem Übernahmepoker auseinandersetzen. Der US-Konzern Liberty Global will den Kabelbetreiber übernehmen.