Thorsten Alsleben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft kritisiert die wirtschaftspolitische Blockade durch die SPD und fordert schnelle Reformen, um Wohlstandsverluste und einen weiteren Aufstieg der AfD zu verhindern.
Ein Jahr nach Start der schwarz‑roten Bundesregierung wächst in Mecklenburg‑Vorpommern der Frust – die AfD liegt in Umfragen vorn, während die CDU wegen stockender Reformen unter Druck steht. CDU‑Politiker Daniel Peters macht dafür auch den Koalitionspartner verantwortlich.
Zu hoch angesetzte Erwartungen, holprige Kommunikation und ein Kanzler, der Kritik schnell persönlich nimmt – Merz‑Biografin Sara Sievert ordent ein, warum Friedrich Merz ein Jahr nach Amtsantritt trotz erster Reformen nicht den erhofften Durchbruch erzielt.
Die USA pausieren ihre Militäreskorte in der Straße von Hormus. Die Lage bleibt jedoch angespannt, die Schifffahrt ist blockiert und Risiken durch Minen und Drohnen bestehen fort. „Es zeigt die Grenzen der amerikanischen Machtprojektion“, sagt Marcel Kolb, Experte für maritime Sicherheit.
Die Bilanz nach einem Jahr schwarz-roter Bundesregierung ist durchwachsen: Die Koalition wirkt zerstritten, große Versprechen kommen kaum voran. Politico‑Reporter Rasmus Buchsteiner spricht über Kommunikationsprobleme und interne Reibungen.
Die USA beenden ihre Sicherungsmission in der Hormus-Passage. Moritz Brake, Experte für maritime Sicherheit, merkt an, dass die Auswirkungen des Konflikts Staaten weltweit zunehmend in Mitleidenschaft ziehen.
WELT-Autorin Fatina Keilani kritisiert die Bilanz der schwarz-roten Regierung als unzureichend und fordert mehr Führung vom Kanzler. Die Brandmauer zur AfD hält sie für undemokratisch.
Nach einem Jahr unter Bundeskanzler Merz wächst die Unzufriedenheit im Land. Viele versprochene Reformen bleiben bislang aus. Lediglich sinkende Asylzahlen werden als Erfolg gewertet. WELT-Reporter Achim Unser und Greta Wagener berichten.
Merz-Biograpfin Jutta Falke-Ischinger sieht nach dem ersten Jahr der Kanzlerschaft von Friedrich Merz noch „Verbesserungsbedarf beim Thema Regierungskunst“: „Man muss jetzt durchregieren und möglichst zügig dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder anspringt.“
Kanzler Merz und Innenminister Dobrindt sind stolz auf den starken Rückgang der Asylbewerberzahlen. Dieser beruhe allerdings auf äußeren Faktoren, sagt Axel Springer Global Reporter Marc Felix Serrao: „Bei Abschiebungen passiert gar nichts.“
Bundesweite Razzien gegen junge Neonazis laufen in zwölf Bundesländern. 36 Verdächtige werden insgesamt durchsucht. WELT-Reporter Lennart Pfahler erklärt, warum gerade Online‑Umgebungen immer mehr junge Menschen in rechtsextreme Strukturen ziehen.
Der bereinigte Gewinn des Reifen- und Kunststofftechnikkonzerns Continental stieg im ersten Quartal um sechs Prozent auf 522 Millionen Euro. „Jetzt gilt der volle Fokus dem Verkauf des Industriegeschäftes“, so Finanzvorstand Roland Welzbacher im Gespräch mit Dietmar Deffner.
Der Gewinn beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 80 Prozent eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 749 Millionen Euro auf 149 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern mit.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat einen neuen Entwurf für ein Heizgesetz vorgelegt. Hauptpunkt ist die Abkehr von der Vorgabe, dass bei neuen Heizungen in der Regel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien eingesetzt werden müssen.
Mitten in der Energiekrise liefert Israel Kerosin nach Deutschland. Israels Außenminister Gideon Saar erklärte, das geschehe auf Anfrage des deutschen Wirtschafts- und Energieministeriums.
Dietmar Deffner spricht mit „CMC Markets“‑Chefanalyst Andreas Lipkow über die angespannte Lage des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care im stark regulierten US‑Gesundheitssektor. Lipkow erklärt, wie hohe Kosten und strikte Vorgaben die Ergebnisentwicklung ausbremsen.
Die Dönerkette Mangal steht wegen Halal-Zertifikaten einer umstrittenen Organisation in der Kritik. Mitbesitzer und Fußball-Weltmeister Lukas Podolski kündigt eine Prüfung der Vorwürfe an.
Am 7. Mai startet der Film „Der verlorene Mann“ in den deutschen Kinos. Harald Krassnitzer spielt darin einen demenzkranken Mann, der nicht mehr weiß, dass sich seine Frau längst von ihm getrennt hat. Sehen Sie hier den Trailer.
Spanien streitet darüber, ob das Schiff mit den Hantavirus‑Fällen in den Hafen der Kanaren einlaufen darf. Die Zentralregierung setzt auf humanitäre Hilfe. Die kanarische Regionalregierung warnt jedoch vor Gesundheitsrisiken. WELT‑Korrespondent Miguel Gutiérrez Posada berichtet.
Nach dem Tod eines Polizisten bei einer Verfolgungsjagd in Brandenburg ist der Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 10 Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Der Pole hatte im Januar 2025 einen Beamten mit seinem Wagen erfasst und getötet.
Spanien hat dem von Hantavirus-Fällen betroffenen Kreuzfahrtschiff „Hondius“ das Anlaufen eines Hafens auf den Kanaren erlaubt. „Das ist eine große logistische Herausforderung. Die Inkubationszeit beträgt zwischen einer und acht Wochen“, so Virologe Klaus Stöhr.
Der FC Bayern München empfängt am Abend Paris St. Germain zum Rückspiel im Halbfinale der Champions League. Im Hinspiel setzten sich die Franzosen mit 5:4 durch. Bayern-Verteidiger Tah erwartet erneut ein Spektakel.
Der FC Schalke 04 hat den Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht, aber können sich die Knappen im Oberhaus etablieren? Walter M. Straten analysiert die sportliche und finanzielle Lage beim Aufsteiger.
Frankfurt-Trainer Albert Riera hat in einer Wutrede interne Spannungen bei Eintracht Frankfurt energisch zurückgewiesen und heftige Kritik an den Medien geäußert. Es wurde über einen angeblichen Zwist mit Stürmer Jonathan Burkardt berichtet.
Früher als erhofft ist die Saison der Edmonton Oilers vorbei. Das Team um Superstar Leon Draisaitl scheitert bereits in der ersten Playoff-Runde an den Anaheim Ducks. Die entscheidende vierte Niederlage in der Serie ist ein 2:5. Die Highlights im Video.
US-Präsident Donald Trump überlässt Fifa-Chef Gianni Infantino die Entscheidung zur Teilnahme des Irans an der Fußball-WM. Trump selbst befürwortet mittlerweile eine Teilnahme.
Am 07.05. startet „Nürnberg“ in den deutschen Kinos. In dem Film über die Nürnberger Prozesse spielt Russell Crowe Gestapo-Gründer Hermann Göring. Sehen Sie hier den Trailer.
Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist tot, Kanye West feiert trotz Skandalen Chart-Erfolge, Billy Corgan verbreitet Verschwörungstheorien und Katjes steht wegen „Woke“-Vorwürfen in der Kritik. WELT-Autor Dennis Sand analysiert die wichtigsten Kulturthemen.
Film- und Fernsehlegende Mario Adorf ist tot. Er prägte den deutschen Film als vielseitiger Schauspieler – vom legendären Bösewicht in den Winnetou-Filmen bis zu Oscar-gekrönten Produktionen. WELT-Filmredakteur Thomas Fedder spricht über die wichtigsten Rollen.
Artikeltyp:VideoLandesbischof von Berlin-Brandenburg
Christian Stäblein, Landesbischof von Berlin-Brandenburg, spricht bei WELT TV über die Bedeutung von Ostern in Krisenzeiten, das Abwenden von der Kirche und die Sehnsucht nach Vertrauen.
Nach Hinweisen durch den Verfassungsschutz schloss Wolfram Weimer drei Buchhandlungen vom diesjährigen Buchhandlungspreis aus, nun soll er auch Informationen über Jurymitglieder sammeln. Bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse erntete Weimer Buhrufe.
Forscher haben in einem halben Liter des Hopfengetränks einen Vitamin-B6-Gehalt nachgewiesen, der bis zu 27 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen decken kann. Das Vitamin ist wichtig für das Gehirn, unser Blut und das Immunsystem.
Sauerkraut wird in den USA immer beliebter. Der fermentierte Kohl wird in Übersee sogar als „Superfood“ beschrien. „Mit dem Begriff Superfood habe ich so meine Schwierigkeiten“, sagt Dr. Christoph Specht, Arzt und Medizinjournalist.
Deutschland setzt sich bei der Europäischen Weltraumorganisation durch: Ein Deutscher soll als erster Europäer zum Mond fliegen – und zwei mögliche Kandidaten gibt es schon.
Nach der erfolgreichen Rückkehr der Artemis‑Crew wird weiter über Nutzen und Kosten des Mondprogramms diskutiert. Ex-Astronaut Ulrich Walter betont, dass die Mission vor allem der technischen Erprobung diente und die Kapsel ihre Sicherheit bewiesen hat.
Mit der geplanten Umsetzung der EU-Asylrechtsverschärfung Geas sende Deutschland „ein Signal in die Welt“, so Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im Bundestag. Pull-Fakoren würden reduziert. „Wir bringen Ordnung in die Migrationspolitik“, so Dobrindt.
Millionen Rikschas, Tuktuks, Autos, Busse, Lkw, alle sind gefühlt zur selben Zeit unterwegs und alle hupen dauernd. Dazwischen Heerscharen von Fußgängern, die sogar über Autobahnen spazieren: Bangladeschs Hauptstadt ist ein faszinierender Moloch.
WELT-Redakteur Michael Fabricius war zehn Tage lang unterwegs in der Mongolei. Eine Reise voller warmherziger Begegnungen in Eiseskälte, ein Ort wie aus einer anderen Galaxie.
Auf dem Frankfurter „Schienengipfel“ mit der Bau- und der Bahnindustrie werden Infrastruktur- und Bahn-Sanierungsprojekte vorgestellt. Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL), erhebt im WELT-Interview schwere Vorwürfe gegen das Management der Deutschen Bahn.
Im österreichischen Hallstatt reagierte man auf eine ganz besondere Art auf die große Zahl von Besuchern. Der jährlich von rund einer Million Touristen besuchte Ort versperrte zeitweise einen Aussichtspunkt mit einer Holzbarriere. Die wurde nun aber wieder abgebaut.
Immer wieder wurden US-Präsidenten Ziel von Attentaten – von Abraham Lincoln bis Donald Trump. WELT-Moderator Thomas Klug zeigt die Geschichte der Anschläge und wie knapp manche Präsidenten dem Tod entkamen.
Die Initiative „Kufiyas in Buchenwald“ darf nicht vor der Gedenkstätte protestieren. „Das Palästinensertuch ist ein eindeutig politisch konnotierte Kleidungsstück“, sagt Sven-Felix Kellerhoff, Leitender WELT-Redakteur für Zeitgeschichte.
In einer niederländischen Kirche ist das mutmaßliche Skelett des Musketier-Kommandeurs D'Artagnan gefunden worden. Sven Felix Kellerhoff, leitender Redakteur Geschichte, erklärt, warum er die These für schlüssig hält, „wobei wir abwarten müssen, was die DNA-Analyse ergibt“.
Das US-Nationalarchiv hat Millionen NSDAP-Mitgliederdaten online gestellt. Deutsche können nun erstmals digital recherchieren, ob Vorfahren Mitglied waren. „Wir haben da eine Transparenz, die wir bisher nicht hatten“, sagt Sven-Felix Kellerhoff, Leitender WELT-Redakteur für Zeitgeschichte.
Berlin will die DDR-Geschichte als Pflichtstoff aus den gymnasialen Oberstufen streichen. Der leitende WELT-Zeitgeschichtsredakteur Sven-Felix Kellerhoff warnt vor Vergessenheit: „Aus der DDR-Geschichte kann gelernt werden, dass Ideologie ein Irrweg ist.“
Während des Live-Events zu den ersten Auslieferungen von Teslas Elektro-Pickup Cybertruck wurde auch offenbar, dass der Wagen deutlich teurer wird als gedacht: Bis zu 100.000 Dollar wurden genannt. Robin Hornig, Chefredakteur von AUTO BILD, spricht bei WELT TV über die Folgen der Preiserhöhung.
Ab 2030 fahren nur noch E-Autos in der Berliner Innenstadt – das zumindest ist eine Idee der Berliner Verkehrssenatorin und Grünen-Spitzenkandidatin Bettina Jarasch. Wäre das auch ein Modell für ganz Deutschland? Wir haben auf der Straße nachgefragt.
Im US-Bundesstaat Kalifornien lieferte sich ein mutmaßlicher Autodieb eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit der Polizei. Der Mann soll gleich mehrere Fahrzeuge gestohlen haben. Sein letztes Gefährt verliert während der Fahrt einen Reifen.
Einmal im Jahr werden die besten Neuwagen von AUTO BILD und BILD am SONNTAG prämiert. Elf Newcomer durften das Goldene Lenkrad mitnehmen. Das sind die besten Autos 2022.
Es gibt zu wenig Tankstellen für E-Autos. Nun will Verkehrsminister Wissing den Ausbau des Ladenetzes beschleunigen. Dazu hat der FDP-Politiker einen neuen Masterplan entwickelt. Ziel ist ein flächendeckendes und nutzerfreundliches Netz an Ladestationen in Deutschland.
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Wenige Stunden vor dem angepeilten Beginn einer Waffenruhe meldet die Ukraine mindestens 27 Tote und 120 Verletzte durch russische Angriffe. Unterdessen berichtet das Institute for the Study of War (ISW) über Netto-Gebietsverluste der Russen. WELT-Reporter Christoph Wanner berichtet.
Ein Jahr nach Amtsantritt von Friedrich Merz zieht die schwarz-rote Regierung eine durchwachsene Bilanz. In Umfragen fehlt die Mehrheit, Kritik an fehlendem Reformmut wächst.
US-Präsident Trump stoppt überraschend das „Project Freedom“ und US-Außenminister Rubio erklärt den Iran-Krieg für beendet. Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl sieht darin den Versuch, das „Dilemma mit der Straße von Hormus als separaten Konflikt“ darzustellen.
Um den Buckelwal Timmy gibt es widersprüchliche Informationen: Während das Deutsche Meeresmuseum von seinem Tod ausgeht, meldet die Wahlretterinitiative aktuelle Tracker-Signale. WELT-Reporter Gerrit Schröder berichtet.
Die Bilanz nach einem Jahr schwarz-roter Bundesregierung ist durchwachsen. Laut einer Civey-Umfrage sind die Bürger besonders mit der Wirtschaftspolitik unzufrieden. Sehen Sie diese und weitere Nachrichten bei WELT TV.
Vor dem „Tag des Sieges“ in Russland wird bekannt, dass der Mobilfunk in Moskau massiv eingeschränkt werden soll – offiziell aus Sicherheitsgründen. Viele Bürger der russischen Hauptstadt vermuten ein anderes Motiv, berichtet WELT-Reporter Christoph Wanner.
Zwischen Washington und Teheran nahmen die Spannungen zuletzt trotz Waffenruhe wieder zu. Streitpunkt ist auch die Straße von Hormus. Präsident Trump kündigt eine überraschende Kehrtwende an. WELT-Chefreporter Steffen Schwarzkopf berichtet.
Kolumnist Hans Ulrich-Jörges hält Kanzler Merz „für den schlechtesten Kanzler aller Zeiten“. Er habe sich in die Hände der SPD begeben. „Nun geht es in die Rentenreform. Da hat er es mit Bärbel Bas zu tun – das ist eine Sozialstaats-Stalinistin“, so Jörges.