ABD0063_20260505 - WIEN - ÖSTERREICH: Herbert Föttinger am Dienstag, 05. Mai 2026, während einer PK zum Abschluss seiner Direktion im Theater in der Josefstadt in Wien. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH
Ressort:KulturIntendanten-Wechsel in Wien

Eine Fahrt ins Ungewisse

Am Wiener Theater in der Josefstadt gibt Herbert Föttinger nach über 30 Jahren seine Abschiedsvorstellung. Während sich seine Nachfolgerin Marie Rötzer in St. Pölten von ihrem Publikum verabschiedet.

Il Gattopardo
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Ressort:KulturBerliner Theatertreffen

Die alte Ordnung stirbt

Der Auftakt zum Berliner Theatertreffen gerät zur Geduldsprobe. Kommt Wolfram Weimer? Wer hält die Rede, die Berlins zurückgetretene Kultursenatorin nicht mehr halten kann? Und dann ist auch noch das Eröffnungsstück politisch.

PRINT 3.MAI 2026_Sebastian Hartmann, Theaterregisseur, im taiwanesischen Imbiss Taiwan Tapas, Europa, Deutschland, Sachsen, Dresden
Weltplus ArtikelSebastian Hartmann

„Sei ruhig, du bist ein alter weißer Mann“

Sebastian Hartmann ist der Regisseur der Stunde – und einer der letzten Störer im deutschen Theaterbetrieb. Beim Taiwanesen in Dresden klagt er über Wokeness, Ideologie auf der Bühne und die „lauwarme liberale Brühe“ der Gegenwart.

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Deutsches Schauspielhaus Hamburg,
"Hundeherz" von Armin Petras / nach Michail Bulgakow 
Uraufführung: 24.4.2026
Regie: Claudia Bauer, Bühne: Andreas Auerbach, Kostüme: Vanessa Rust, Musik: Peer Baierlein, Puppenbau: Ingo Mewes, Video: Sébastien Dupouey, Licht: Susanne Ressin, Dramaturgie: Ralf Fiedler
mit:
Sandra Gerling, Sachiko Hara, Felix Knopp, Oscar Olivo, Angelika Richter, Maximilian David Scheidt, Bettina Stucky

Copyright (C) Thomas Aurin
Gleditschstr. 45, D-10781 Berlin
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Ressort:KulturTheater „Hundeherz“ in Hamburg

Der „finanziell-elektronisch-militärische Komplex“ träumt vom ewigen Leben

Die Intellektuellen der jungen UdSSR wollten den Weltraum besiedeln und unsterbliche Menschen konstruieren. Ähnliche Fantasien haben jetzt die Tech-Milliardäre. In Hamburg werden solche Visionen auf die Bühne gebracht. Übertrifft das Theater die groteske Realität?

WS 

Kultur- Theaterkrise
Theaterstück am Schauspielhaus Köln
"Dat Wasser von Kölle es jot"
Weltplus ArtikelDie Methode „Correctiv“

Faktentheater ist kein Wahrheitstheater, sondern ein Widerspruch in sich

Jetzt wird wieder heftig diskutiert, ob deutsche Theater ihre gesellschaftliche Relevanz verloren haben. Dagegen soll der neuste Schrei helfen: Journalismus auf der Bühne. Doch die Methode „Correctiv“ verschärft die Krise nur.

Ödipus 
Residenztheather München
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Der Abdruck der Bilder ist im Rahmen der Berichterstattung und bei Nennung der jeweiligen Fotograf*innen honorarfrei. Senden Sie uns bitte Belegexemplare zu (Residenztheater, Kommunikation und Marketing, Max-Joseph-Platz 1, 80539 München oder presse@residenztheater.de).  Der Abdruck der Bilder ist im Rahmen der Berichterstattung und bei Nennung der jeweiligen Fotograf*innen honorarfrei. Senden Sie uns bitte Belegexemplare zu (Residenztheater, Kommunikation und Marketing, Max-Joseph-Platz 1, 80539 München oder presse@residenztheater.de).
Ressort:Kultur„Ödipus“ 2026

Jetzt auch noch Inzest in der Wahlkampfzentrale

Stell dir vor, der Spitzenkandidat der stärksten Partei ist der Sohn seiner eigenen Ehefrau: In München wird der Ödipuskomplex politisch. Am Ende bleiben dem Mann nur noch Mamas Stöckelschuhe.


Drei Schwestern am Berliner Ensemble
Von Anton Tschechow
Deutsch von Angela Schanelec nach einer Übersetzung von Arina Nestieva

v.l. Bettina Hoppe, Constanze Becker, Lili Epply
Ressort:KulturTschechows „Drei Schwestern“

„Nach Moskau!“ Und unterdessen wird der Krieg vorbereitet

Wer „Drei Schwestern“ inszeniert, tritt in die Fußstapfen von Theaterlegenden wie Peter Stein. In Berlin inszeniert jetzt eine Regisseurin Tschechows Stück mit größtmöglichem Abstand zur Samowar-Ästhetik. Und plötzlich versteht man das Drama ganz neu.

Die Kunst des Deals
Bochumer Theaterstück
Premiere 18.4.2026

https://www.schauspielhausbochum.de/de/stuecke/26914/die-kunst-des-deals
Ressort:Kultur„Die Kunst des Deals“ in Bochum

„Ich möchte Trump wirklich keine Bühne geben, ich finde das gefährlich“

Von der Manosphere-Ballade bis zum „Trump-Selenskyj-Chor“: Wie bringt man das Buch, das den heutigen Präsidenten der USA 1987 zum Bestseller-Autor machte, auf die Theaterbühne? Antworten gab es jetzt in Bochum, man folgt hier Donald Trumps drei goldenen Regeln.

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Schauspielhaus Graz
Ressort:KulturLiv Strömquist

Das Lustigste und Beste auf den österreichischen Theaterbühnen

Liv Strömquist ist mit ihren Büchern über das neurotische Unglück unserer Zeit weltberühmt geworden. Gleich zwei Theater zeigen jetzt Stücke, die auf Strömquist-Vorlagen beruhen. Comic als Theater – funktioniert das? Unser Kritiker sieht es eindeutig.

Schaubühne am Lehniner Platz, "Der Geizige" von Moliere, in einer Fassung von Maja Zade und Thomas Ostermeier.
Regie: Thomas Ostermeier, Bühne: Magda Willi, Kostüme: Vanessa Sampaio Borgmann, Licht: Erich Schneider, Dramaturgie: Maja Zade.
Mit: Lars Eidinger, Damir Avdić, Magdalena Lermer, Mano Thiravong, Stephanie Eidt, Falk Rockstroh, Robert Beyer, Axel Wandtke.
Premiere ist am 2. April 2026.
Ressort:KulturAls Boomer auf der Bühne

So haben Sie Lars Eidinger noch nie gesehen

Kurz vor seinem Abflug nach Hollywood für den neuen „Superman“ macht Lars Eidinger an der Berliner Schaubühne Halt. Molières „Geizigen“ spielt er dort als vollendeten Boomer. Das Porträt gerät fast liebevoll.

Welche Gesten sind verfänglich? Welche nicht?
Ressort:Kultur„Wokey Wokey“ an den Münchner Kammerspielen

„Jetzt hör doch mal auf, die Nazis zu umarmen, Ulli“

Wie inszeniert eine genderkritische Regisseurin, die alles von Juli Zeh verfilmt hat und sich von Heidi Reichinneks Tattoos ästhetisch beleidigt fühlt, Orwells „1984“? Nora Abdel-Maksoud hat es sich ausgemalt. Jetzt kam ihre Kulturkampfklamotte in München auf die Bühne.

Thomas Ostermeier (23.02.2026)

Theaterregisseur, Intendant und künstlerischer Leiter der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin.
Ressort:KulturThomas Ostermeier

„Es geht um einen Egozentriker, der es nicht rafft“

Thomas Ostermeier ist einer der erfolgreichsten deutschen Theatermacher. Jetzt bringt er „Der Geizige“ mit Lars Eidinger auf die Bühne. Molières Stück, in dem Geld und Liebe gleichgesetzt werden, passe perfekt ins Heute, sagt er. Ein Termin im Direktionsbüro.

ABD0101_20260316 - WIEN - ÖSTERREICH: Martina Ebm als Louise Sachsel-Zemlinsky (die Ältere), Günter Franzmeier als Alexander Zemlinsky (der Ältere) / Adolf Zemlinsky (der Ältere) und Alexandra Krismer als Ida Guttmann-Zemlinsky / Hansi Zemlinsky am Montag, 16. März 2026, während der Fotoprobe von "Zemlinsky" im Theater in der Josefstadt in Wien. Premiere findet am 19. März statt. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH - 20260316_PD11455
Ressort:KulturLetzter Wunsch

„Bring meine Asche nach Wien“

Wer war der heute vergessene Komponist Alexander Zemlinsky, der vor den Nazis in die USA floh und auf dem Totenbett nur einen Wunsch hatte? Jetzt widmet ihm seine Heimatstadt ein Theaterstück. Auch eine zweite Inszenierung zeigt das jüdische Wien vor 1938.

Wiener Burgtheater
Ressort:KulturSpielplankrise

So braucht man das Wiener Burgtheater auch nicht mehr

Wenn selbst die Schauspieler nicht an ihr Stück glauben, wird es für den Zuschauer ungemütlich. Drei zähe Stunden lang schleppt sich die Premiere von „Wir sind noch einmal davongekommen“ dahin – und man fragt sich: Im Ernst, Burgtheater?

+honorarpflichtig+++
Weltpremiere (world premiere) Wir sind am Leben: Das Berlin-Musical, Theater des Westens, Berlin, DEU, 21.03.2026
Ressort:KulturRosenstolz – „Wir sind am Leben“

Ein Musical wie Berlin – dreckig und peinlich, aber wenigstens ehrlich

Endlich sei es da, das definitive Berlin-Musical. Als hätte es „Linie 1“, „Hinterm Horizont“ und so weiter nie gegeben. Nach dem Tod der Sängerin AnNa R. versucht sich Peter Plate von Rosenstolz an ihrer gemeinsamen Ost-West-Geschichte. Eine Seite kommt dabei zu kurz.

SOPHIA oder Das Ende der Humanisten (UA)
von Moritz Rinke
Uraufführung, Premiere am 26. Februar 2026

Wien & Berlin
Fotocredit: Astrid Knie
Alma Hasun (Helena), Joseph Lorenz (Wolfgang), Nils Arztmann (Jonas), Silvia Meisterle (Sophia)
Ressort:Kultur„Sophia oder Das Ende der Humanisten“

Supersex für den alten, einsamen Mann

Was kann Künstliche Intelligenz im Heim? Wie wäre es mit einer anspruchsfreien Dienerin fürs Bett? Die Männerfantasie wird in Berlin und Wien auf den Theaterbühnen durchgespielt. Anhand eines Auslaufmodells.

Hamlet - Theater Freiburg
11 Emma Petzet _ (c) Neven Allgeier
Ressort:KulturKlassiker-Travestie

„Hamlet“ ohne Hamlet für die Gen Z

Und zur Traumatherapie fassen sich alle an den Händen: In Freiburg stutzt Julia Rieder, Schauspielerin des Jahres, als Regiedebütantin ihren „Hamlet“ auf TikTok- statt Reclam-Maß. Dabei vergisst sie nicht nur den Helden.

"Catarina oder Von der Schönheit, 2026, Faschisten zu töten", Mateja Koležnik, Tiago Rodrigues, bochum, schauspielhaus, theater
Weltplus ArtikelKulturkampf

Wie sich das Anti-AfD-Theater selbst besiegt

Seit Jahren inszeniert sich das linksliberale Theater als Wellness-Oase der Selbstvergewisserung – und trainiert nur die Empörungsreflexe seines Publikums. Das Ergebnis: viel Gratismut, wenig Erkenntnis. Der Gewinner steht auf der anderen Seite.

"Catarina oder Von der Schönheit, 2026, Faschisten zu töten", Mateja Koležnik, Tiago Rodrigues, bochum, schauspielhaus, theater
Weltplus ArtikelSkandal in Bochum

Und dann attackiert das Publikum auf offener Bühne den Schauspieler, der den Faschisten spielt

Zwei deutsche Theater verhandeln grundsätzliche Probleme der Gegenwart: Es geht um den Umgang mit Rechten. Während alles nach Hamburg schaute, kam es in einer anderen Stadt zu einer einzigartigen Eruption von Wut und Gewalt des Publikums.

Munich Machine im Residenztheater München
Pia Händler sowie ein Chor


Der Abdruck der Bilder ist im Rahmen der Berichterstattung und bei Nennung der jeweiligen Fotograf*innen honorarfrei. Senden Sie uns bitte Belegexemplare zu (Residenztheater, Kommunikation und Marketing, Max-Joseph-Platz 1, 80539 München oder presse@residenztheater.de).
Weltplus Artikel„Munich Machine“

Als Markus Söder Ostermaier und Mondtag die Show stahl

Dreieinviertel Stunden lang beschwören Albert Ostermaier und Ersan Mondtag am Residenztheater vergeblich die Schwabylon-Ära. Auch Brigitte Hobmeier rettet die Münchener Klaus-Lemke-Gala nicht. Dann lieber Veitshöchheimer Frankenfasching.

FAKE JEWS
Text und Regie: Noam Brusilovsky
Uraufführung, 29.01.2026, Box (im DT)
Regie: Noam Brusilovsky; Bühne, Kostüme: Julia Plickat; Musik: Tobias Purfürst; Dramaturgie: Jasmin Maghames
MIT Moritz Kienemann
Ressort:Kultur„Fake Jews“ im Theater

Wer „echte Juden“ spielen darf

Wer gibt sich als Jude aus, obwohl er keiner ist? Das Theaterstück „Fake Jews" sucht am Deutschen Theater Berlin die Spuren von Fabian Wolff und anderen Hochstaplern.

Irgendetwas ist passiert
Mit: Fabian Hinrichs
Konzept, Text & Regie: Fabian Hinrichs, Anne Hinrichs
Bühne: Nina von Mechow
Kostüme: Tabea Braun
Ressort:KulturBerliner Volksbühne

Und dann geht „Tatort“-Star Fabian Hinrichs ins Schlafzimmer, um einen Porno zu schauen

Mit René Pollesch veränderte Fabian Hinrichs vielleicht nicht die Welt, aber auf jeden Fall das Theater. Daran knüpft der „Tatort“-Star jetzt zusammen mit seiner Frau an – und zeigt großes Weltschmerztheater, eine Performance der Verzweiflung und der Ratlosigkeit.

## Im Rahmen der Berichterstattung über das Schauspiel Frankfurt sind Fotos zum Abdruck frei. ## Publikums­beschimp­fung, Schauspielhaus Frankfurt, Premiere 24. Januar 2026
von Peter Handke, Regie: Claudia Baue ++ Foto: Arno Declair ++ Bildquelle: https://www.schauspielfrankfurt.de/service/presse/stuecke-a-z/p/publikumsbeschimpfung/ ++  Publikums#beschimp#fung
von Peter Handke
Regie: Claudia Bauer
 
Regie: Claudia Bauer
Komposition, Musikalische Leitung: Peer Baierlein
Bühne: Andreas Auerbach
Kostüme: Patricia Talacko
Dramaturgie: Katja Herlemann
Licht: Marcel Heyde
 
Auf dem Bild
»Publikumsbeschimpfung« von Peter Handke
Regie: Claudia Bauer
Andreas Vögler, Lotte Schubert, Sebastian Kuschmann, Katharina Linder
 
Foto: Arno Declair
Ressort:Kultur„Publikumsbeschimpfung“

Wie aus einem Skandalstück ein Fall fürs Theatermuseum wurde

Mit dem Stück „Publikumsbeschimpfung“ schrieb Peter Handke vor 60 Jahren Theatergeschichte. Die Schimpfwörter von damals triggern heute kaum noch. Aber die Neuinszenierung verrät etwas anderes über die heutige Zeit.

Münchner Kammerspiele
Wallenstein
Samuel Koch
Foto: Armin Smailovic
Ressort:KulturBühnen-Hits

Diese zehn Stücke kommen zum Theatertreffen 2026

Jedes Jahr einigt sich eine siebenköpfige Jury auf die zehn Inszenierungen für das Berliner Theatertreffen. Die diesjährige Top-Ten überrascht durch ihren hohen Anteil populärer Stoffe – und einen älteren Regisseur, der gleich zweimal vertreten ist.

Samuel Koch, fotografiert in München am 8.10.2025 von Simon Koy in den Kammerspielen in München.
Weltplus ArtikelSamuel Koch

„Leider kann man sich nicht selbst vergeben“

Der Schauspieler Samuel Koch sitzt seit seinem Unfall im Live-TV vor 15 Jahren im Rollstuhl. Jetzt spielt er Schillers Wallenstein – ein existenzielles Theatererlebnis. Seine Haltung zu Körperlichkeit, Abhängigkeit und Inklusion ist radikal.

WS Ku Kultur 2026
https://www.suhrkamp.de/buch/peter-sloterdijk-der-fuerst-und-seine-nachfolger-t-9783518001363
Weltplus ArtikelFilme, Konzerte, Events 2026

Was das neue Jahr bringt – elf einsame Höhepunkte

Ob Superstars im Rampenlicht, die Wiederkehr der Klassiker, große Sehnsuchtsstoffe oder Debattenmaterial: Das neue Jahr bietet reichlich Gründe zur Vorfreude – jedenfalls in der Kultur.