Ein chinesischer Investor plant die Übernahme des deutschen Maschinenbauers Aixtron. Die Umstände des 670-Millionen-Deals sind fragwürdig. Es scheint nahezu unmöglich, den wahren Käufer aufzuspüren.
Chinas Wirtschaft wächst, weil der Staat sie mit Milliarden stützt. Gleichzeitig versucht Peking, durch Zukäufe im Ausland seine Macht zu stärken. Experten warnen vor Gefahren für deutsche Firmen.
Eine chinesische Firma will den Spezialmaschinenbauer Aixtron kaufen. Vom Eigentümer ist noch nicht einmal ein Foto zu bekommen. Experten sehen in ihm eine Art Strohmann der Regierung in Peking.
8000 Jobs stehen bei der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann auf dem Spiel. Ob sie gerettet werden, ist kurz vor einem entscheidenden Krisentreffen ungewiss. Denn ein Protagonist stellt sich stur.
Es ist die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens: Bayer kauft den US-Saatguthersteller für knapp 66 Milliarden Dollar. Pro Aktie zahlt der Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern 128 Dollar.
Sollte die Deutsche Bank mit der Commerzbank fusionieren, würde sie den Verkauf der Postbank wohl abblasen. Die wäre wohl schlichtweg nicht genug wert. Aber es gibt noch weitere Gründe.
Die milliardenschweren Fusionsverhandlungen zwischen Bayer und Monsanto stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Bei einer Hochzeit der Saatgut-Riesen hätten die Bauern allerdings das Nachsehen.
Die geschwächte Deutsche Bank ist an einer Fusion mit der Commerzbank interessiert, um einen neuen Finanzgiganten zu schmieden. Doch das hätte wenig Vorteile – und würde nur einer Klientel helfen.
Die Zahl der Schweizer Privatbanken geht wegen strengerer Schwarzgeldregeln seit Jahren zurück. Kunden müssen wegen des fehlenden Wettbewerbs nun deutlich mehr bezahlen. Ein Vorbild für Deutschland?
Vor einem Jahr verlor Linde die Führung im globalen Geschäft mit Gasen. Eine Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair könnte den verlorenen Titel zurückbringen. Aber wer übernimmt hier wen?
Aktivistische Investoren setzen den Pharmahersteller Stada unter Druck. Der neue Chef Wiedenfels sagt diesen renditehungrigen Aktionären nun den Kampf an. Sein neues Konzept soll sie abschrecken.
Postbus verschwindet, und auch die Bahn dampft das Fernbusgeschäft ein. Damit ist Flixbus quasi konkurrenzlos. Monopole sind für Verbraucher schlecht. Diesmal soll es nicht so sein – noch nicht.
Das Kartellamt will die Fusion von Rewe mit der Handelskette Coop genehmigen. Edeka und Tengelmann können aber noch Stellung nehmen – und sich für die bittere Niederlage im Fall Kaiser’s rächen.
Ob Langnese, Uhu oder Beck’s: Viele berühmte deutsche Produkte werden von ausländischen Konzernen gefertigt, teils in anderen Regionen der Welt. Ein Problem sehen Experten darin nicht – im Gegenteil.
Nach dem Brexit sind britische Unternehmen plötzlich ein begehrtes Ziel ausländischer Firmenjäger. Die mächtige Softbank-Gruppe aus Japan gehört zu den ersten, die den günstigen Pfund-Kurs nutzen.
Monsanto-Chef Hugh Grant hat es geschafft, dass Bayer bei seiner Übernahme-Offerte noch ein paar Milliarden drauflegt. Allzu lange wird seine Hinhaltetaktik aber nicht mehr funktionieren.
Mit der Übernahme des Roboterbauers Kuka erkaufen sich die Chinesen nicht nur deutsches Knowhow. Die Technik könnte auch viele Arbeiter vor Ort ersetzen. Denn das Sparpotenzial ist groß.
Die Nummer zwei und drei der Ölbranche blasen ihren Zusammenschluss zum weltgrößten Öldienstleister wegen Widerstand der Kartellbehörden ab. Nicht die erste Großfusion, die zuletzt scheiterte.
Die amerikanischen Giganten Marriott und Starwood wollen sich zusammenschließen. Sie würden das größte Hotel-Unternehmen der Erde bilden. Es gibt allerdings einen gefährlichen Rivalen.
Die beiden Pharma-Konzerne Pfizer und Allergan wollten fusionieren und dann ihren Sitz nach Irland verlegen, um Steuern zu sparen. Doch Washington machte ihnen nun einen Strich durch die Rechnung.
Der Mittelständler Elektrofahrzeuge Schwaben rüstet Paketlaster von UPS mit Batterieantrieb aus. Potenziell interessant auch für deutsche Konzerne. Doch die Mehrheit hat künftig ein Chinese.
Jeder sechste Gründer will seine Firma übergeben oder verkaufen. Viele Übernahmen scheitern mangels geeigneter Nachfolger oder fehlendem Kapital. Neue EU-Bankenvorschriften könnten die Lage noch verschärfen.
Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat sich im Übernahmekampf um den Konkurrenten Deutsche Wohnen aller Voraussicht nach nicht durchsetzen können. Die Annahmequote liegt nur bei 30 Prozent.
Der umstrittene Zusammenschluss der Supermarktketten Edeka und Kaiser’s könnte doch noch vollzogen werden. Wirtschaftsminister Gabriel plant zwar harte Auflagen, will die Fusion aber genehmigen.
Angesichts der Fusion der US-Unternehmen Dow Chemical und Dupont muss die BASF um den Spitzenplatz als weltgrößter Chemieriese fürchten. Allerdings ist das Ziel der Amerikaner ein ganz anderes.
Die Mega-Fusion von Pfizer und Allergan hat es in die Debatte des Bundestages geschafft. Aus gutem Grund. Die Steuertricks des US-Konzerns bereiten sogar Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Sorgen.
Die Geldautomaten-Branche steht unter Druck: In vielen Ländern spielt Bargeld eine immer geringere Rolle. Nun lässt sich der deutsche Hersteller Wincor Nixdorf von seinem US-Konkurrenten übernehmen.
Seit Langem tobt im globalen Biergeschäft ein Kampf um Marktanteile. Nach allerlei Gerüchten streckt nun der Branchenführer AB Inbev offiziell seine Fühler nach dem Zweitplatzierten SAB Miller aus.
Die Aktie des Kurznachrichtendienstes Twitter hat eine Berg- und Talfahrt hinter sich. Schuld an den Kursschwankungen war ein Bericht über eine angebliche Übernahme, der am Ende gar keiner war.
Die Gläubiger des einst von Skandalen umtosten Windkraft-Unternehmens Prokon haben sich entschieden: Das Unternehmen soll als Genossenschaft weiterleben. Die Übernahme durch EnBW ist vom Tisch.
ProSiebenSat.1 reichen die Werbeeinnahmen nicht mehr. Jetzt will sich die Sendergruppe verstärkt im Bereich E-Commerce engagieren – und verleibt sich dafür das Vergleichsportal Verivox ein.
6Wunderkinder ist offenbar von Microsoft gekauft worden. Mit der To-do-Listen-App Wunderlist des Berliner Start-ups lassen sich beispielsweise Einkaufslisten erstellen. Überraschend ist der Kaufpreis.
Weltweit haben die Unternehmen rund fünf Billionen Dollar auf der hohen Kante. Mehr als die Hälfte der Betriebe plant deshalb in nächster Zeit eine Übernahme. Die Aktionäre dürfen sich freuen.
Der US-Konzern Verizon übernimmt AOL, die Legende aus den Zeiten des Langsam-Internets. Gemeinsam wollen sie nun tatsächlich Facebook und Google attackieren. Es geht um ein Multi-Milliarden-Geschäft.
Drei der weltweit größten Pharmakonzerne liefern sich eine erbitterte Übernahmeschlacht. Es geht um zweistellige Milliardenbeträge – und das äußerst lukrative Geschäft mit Nachahmer-Medikamenten.
Das Kartellamt hat Edeka die Übernahme von 451 Kaiser’s-Tengelmann-Filialen verboten. Damit ist die Schlacht nicht vorüber. Jetzt übernehmen die Lobbyisten die Sache und fahren schwere Geschütze auf.
Konzerne horten enorme Summen in ihren Kassen – das viele Geld muss dringend investiert werden. So rechnen Experten bei Fusionen und Übernahmen mit gewaltigen Deals in den kommenden Monaten.
Der Medienkonzern Vivendi erwägt den Kauf des Bezahlsenders Sky. Dafür wollen die Franzosen 38 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Die Übernahme der Videoplattform Dailymotion wird deutlich günstiger.
In der Öl- und Gasbranche bahnt sich eine Mega-Fusion an. Der Energieriese Shell plant die Übernahme des Gasproduzenten BG Group. Damit würde der Konzern den Abstand zum Branchenprimus verkleinern.
Edeka darf die Kaiser’s-Filialen nicht übernehmen – trotz Zugeständnissen. Jetzt bleibt den Konzernen nur noch der Rechtsweg. Doch dann will auch Konkurrent Rewe „alle Möglichkeiten ausschöpfen“.
Deutschland hat zwar viele ruhmreiche Industrie-Riesen zu bieten, aber keine Technologiegiganten wie Apple oder Google. Diese digitale Avantgarde aus dem Silicon Valley bedroht nun die Alte Welt.
Unter dem Codenamen „Montblanc“ wollte Siemens das Energiegeschäft des französischen Alstom-Konzerns übernehmen. Doch der US-Rivale GE trug den Sieg davon. Siemens-Chef Kaeser lässt aber nicht locker.
Die Tiefkühl-Konditorei Coppenrath und Wiese soll ab sofort zum Oetker-Konzern gehören. Der Kaufvertrag sei unterschrieben worden, teilte Dr. Oetker mit. Das Kartellamt muss aber noch zustimmen.
Für internationale Investoren sind deutsche Mittelständler begehrte Ziele. In allen Branchen werden zunehmend kleine und mittlere Firmen aufgekauft. Jetzt weckt der schwache Euro neue Befürchtungen.
Holtzbrinck legt Verlagsteile mit dem Springer Wissenschaftsverlag zusammen und schafft einen neuen Riesen in der Wissenschaftswelt – so das Kartellamt zustimmt. Nur ein Niederländer ist noch größer.
Der deutsche Fernbusmarkt erlebt den ersten großen Einschnitt. Die beiden größten Anbieter, MeinFernbus und FlixBus, wollen fusionieren. Damit entsteht ein Riese – ein Fall für das Kartellamt?
Chinesen übernehmen den Tourismuskonzern Club Med. Doch nun ermittelt die Justiz: Der Ruf des italienischen Bieter-Rivalen soll systematisch ramponiert worden sein – auch mit dubiosen Twitter-Tricks.
Für etwa 3,9 Milliarden Euro will die Deutsche Annington die Gagfah übernehmen und so Europas zweitgrößten Immobilienkonzern schaffen. 350.000 Wohnungen wären dann in der Hand eines Unternehmens.
Twitter-Finanzchef Noto ist eigentlich ein mit allen Wassern gewaschener Investmentbanker. Doch auch er ist nicht gegen Patzer gefeit. Seine eigentlich vertrauliche Nachricht war plötzlich öffentlich.