Eine ganze Reihe von Pharma-Konzernen will das eigene Gesundheitsgeschäft umbauen und sich deshalb von den rezeptfreien Produkten trennen. Der Umbau wird Folgen auch für die Patienten haben.
Investoren verlieren die Geduld mit der Deutschen Bank. Spekulationen über ein enttäuschendes erstes Quartal treiben den Aktienkurs in gefährliche Regionen. Für Institutschef John Cryan wird es eng.
Kulturell liegen sie meilenweit auseinander, trotzdem sollen Deutsche Bank und Postbank verschmelzen. Insider zweifeln am Erfolg. Auch die beiden verantwortlichen Vorstände scheinen nur auf den ersten Blick gut miteinander zu können.
Der überraschende Einstieg von Geely bei Daimler zeigt, wie anfällig die Unternehmen hierzulande für Übernahmen sind. Mit nur 20 Milliarden ist viel Einfluss möglich. Nur wenige Konzerne haben eine schützende Hand.
Mit einer breiten Zustimmung der Belegschaft kann ThyssenKrupp-Chef Hiesinger die geplante Stahlfusion vorantreiben: 92,2 Prozent der Stahlkocher stimmten für einen entsprechenden Tarifvertrag. Dennoch werden Stellen gestrichen.
Überraschend hat der Ex-Formel-1-Weltmeister den Zuschlag für die Airline Niki erhalten. Der 68-Jährige hegt bereits erste Pläne für den Wiederaufbau, hat einige interessante Passagiere – und will auch weiter selbst fliegen.
Finanzinvestoren sind international auf der Suche nach guten Gelegenheiten. Das Angebot ist knapp und die Preise steigen. Zwei Gruppen liefern sich einen erbitterten Kampf um die lukrativsten Unternehmen.
Nach monatelangem Streit kann Thyssenkrupp die Fusion seiner Stahlsparte mit Tata in Angriff nehmen. Für die Arbeitnehmer soll es weitreichende Standort- und Beschäftigungszusagen geben.
2017 zeigt sich der Markt für Fusionen und Übernahmen so stark wie lange nicht mehr: Transaktionsvolumina steigen, und die Bewertungen erreichen neue Höchststände. Auch die Indikatoren für die Zukunft sind positiv.
Im US-Gesundheitswesen könnte eine milliardenschwere Übernahme bevorstehen. Das befeuert Ängste im deutschen Pharmahandel: Wie weit geht die Marktbereinigung, wenn der Versandhändler Amazon angreift?
Die Firma Foshan Electrical war einst Partner des Leuchtmittelherstellers Osram. Jetzt siedelt sich das Unternehmen offenbar in Deutschland an. Im Gespräch sind auch Übernahmen und Beteiligungen.
Die Übernahme der Schlepper-Reederei Bugsier durch Fairplay ist perfekt. Gemeinsam wollen sie sich auf dem Markt behaupten. Doch die Zukunft der Traditionsunternehmen entscheidet sich nicht an der Elbe.
China öffnet sich langsam, aber stetig – auch für deutsche Unternehmen. Die Firmen müssen nur wissen, an welchen Standort ihr Geschäft passt. Experte Kai Lucks stellt vier Einfallstore vor, die sich für den Eintritt anbieten.
Der Name Freudenberg sagt nicht jedem etwas, wohl aber die Marke Vileda, die zu dem Familienunternehmen gehört. Vorstandssprecher Mohsen Sohi will bis zu vier Milliarden Euro für weitere Zukäufe ausgeben.
Laut Medienberichten fordert das US-Justizministerium einen Verkauf von CNN, um die Fusion von AT & T und Time Warner zu genehmigen. Das weckt den Verdacht einer politischen Strafaktion gegen den trumpkritischen Sender.
Ein Landgerichts-Urteil zur Postbank-Übernahme droht für die Deutsche Bank teuer zu werden. Ihr blühen Nachzahlungen in Milliardenhöhe – und Aktionäre könnten sich über üppige Nachzahlungen freuen.
Was kommt nach Thyssenkrupp und Tata? Unternehmen aus Asien machen sich bereit, Konkurrenten auf dem europäischen Markt anzugreifen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Konsolidierungsrunde beginnt.
Die Digitalisierung erreicht auch traditionsreiche Branchen. Zwar bietet die neue Welt milliardenschwere Möglichkeiten – aber nur für wenige. Viele Manager reagieren mit der Flucht nach vorn.
Damit der Zusammenschluss zustande kommt, müssen die Aktionäre des Münchner Gasekonzerns bis Ende Oktober 75 der Anteile des neuen gemeinsamen Unternehmens getauscht haben. Ob dies gelingt, ist nicht sicher.
Unter dem Namen „The Independents“ schließen sich die Agentur Karla Otto und die in Asien ansässige Agentur K2 zusammen. Gemeinsam will man auf einem globalen Markt eine verbesserte Reichweite erzielen.
Die australische Investmentbank hat eine neue Zielgruppe: Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten der Dax-Konzerne. Ihre potenziellen Kunden ködert sie mit Informationen über geplante Fusionen.
Der deutsche Konzernbetriebsrat möchte die Linde-Aktionäre von der Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair abhalten. Sie finden, dass es diesen Zeiten nicht ratsam sei, eine US-Adresse zu haben.
Etwa die Hälfte der Unternehmensakquisitionen erfüllt nicht die Erwartungen, die vorher in sie gesetzt wurden. Das muss nicht so sein. Denn es kommt vor allem auf eins an, wie dieser Zehn-Punkte-Plan zeigt.
Die Bundesregierung sichert sich größere Eingriffsrechte beim Verkauf deutscher Firmen ins Ausland. Die Regelung richtet sich vor allem gegen Investoren aus China. Peking dürfte darüber nicht amüsiert sein.
Hinter der Strahlkraft Chinas übersehen wir Indien als interessante Zielregion. Denn das Land ist die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt - seit 2014 um sieben Prozent pro Jahr. Dieser Trend soll bis 2020 anhalten.
Viele Internetkonzerne setzen auf Wachstum, Wachstum, Wachstum – und billiges Geld macht ihnen das auch möglich. Doch das ist gefährlich: Manche Unternehmen könnten als unsteuerbare Kolosse enden.
Wettbewerbsexperten befürchten steigende Ticketpreise, falls Air Berlin und Lufthansa zusammengehen. Die Kartellbehörden könnten die Fusion trotzdem genehmigen, denn im Gesetz klafft ein großes Schlupfloch.
Es ist eine aufsehenerregende Firmenfusion: Der Linde-Aufsichtsrat hat dem Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Praxair zugestimmt. Damit entsteht der größte Industriegasekonzern weltweit – trotz Protesten.
Die Fusion der London Stock Exchange und der Deutschen Börse ist dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens zum Opfer gefallen. Für die Insel ist das kein gutes Signal, für den Rest Europas schon.
Der US-Präsident verfolgt eine protektionistische Politik – und ausgerechnet China hält dagegen, obwohl es selbst mit allen Mitteln gegen die Übernahme einheimischer Unternehmen durch Ausländer kämpft.
Entwickelt wurde der Plan noch vor dem Verkauf von Opel an Frankreichs Autohersteller PSA: Die Rüsselsheimer könnten zum reinen E-Auto-Bauer werden. Die Franzosen wären dabei – unter einer Bedingung.
Opel ist seit 1929 im Besitz von General Motors, aber so deutsch wie die Schwarzwälder Kuckucksuhr. Der geplante Verkauf des Autobauers wühlt unseren Autor auf. Der nächste Wagen soll ein Opel sein.
Noch steht nicht fest, ob Opel an Peugeot verkauft wird. Doch wie die Verhandlungen auch ausgehen, die Deutschen haben schon verloren. In Rüsselsheim versucht die GM-Chefin die Manager zu beruhigen.
Der mögliche Verkauf von Opel an die Peugeot-Gruppe (PSA) hat Arbeitnehmer und Politiker kalt erwischt. Sie pochen auf einen Erhalt der Werke und Arbeitsplätze. Doch das dürfte schwer werden.
Dass Peugeot darüber nachdenkt, Opel zu kaufen, ist für deutsche Mitarbeiter keine gute Nachricht. Beide Unternehmen haben Probleme. Und der große Gewinner wäre jemand ganz anderes.
Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën prüft offenbar den Kauf von Opel. Die General-Motors-Tochter beschert dem US-Autokonzern anhaltende Verluste.
Chinesische Unternehmen haben zuletzt so viele deutsche Konkurrenten aufgekauft wie nie. Die investierte Summe hat sich verdreizehnfacht. Doch neuerdings gibt es eine interessante Entwicklung.
Firmenkäufer aus China schlagen in Deutschland so häufig zu wie nie zuvor. Damit wandert nicht nur Know-how ab. Die betroffenen Unternehmen könnten sich auch den Unmut von Donald Trump zuziehen.
Vermehrt wird spekuliert, Etihad Airways könnte als Großaktionär bei der Lufthansa einsteigen. Womöglich ist das sogar ein Planspiel in Abu Dhabi, aber mit gewaltigen Hürden und wenig Realitätsbezug.
Nach den jüngsten Zusammenschlüssen dominieren nur noch fünf Reedereien das weltweite Geschäft. Ein solche Konzentration verheißt nichts Gutes für Käufer von Kühlschränken, Fernsehern oder Sweatshirts.
Noch nie brauchte Wladimir Putin so dringend Geld wie jetzt. Fast ein Fünftel des russischen Öl-Riesen Rosneft wird an ausländische Investoren verkauft. Und damit ist der Ausverkauf noch nicht vorbei.
27.000 kleine und mittelständische Unternehmen brauchen jedes Jahr einen neuen Chef, weil der Senior in Ruhestand geht. Jahrelang gab es nicht genug Nachfolger, nun steigt das Interesse an Übernahmen.
Nach den Zukäufen von US-Elektronik-Software folgt jetzt beim deutschen Industriekonzern ein Bündnis mit dem US-Gasturbinenspezialisten Chromalloy. Dabei wird eine alte Ehe wiederbelebt.
CSU-Vizechefin Ilse Aigner sieht als Gegner bei der Bundestagswahl Rot-Rot-Grün. Sie erwartet einen der härtesten Wahlkämpfe überhaupt. Deshalb brauche die CSU einen sichtbaren Chef in Berlin.
Kurz vor der China-Reise des Bundeswirtschaftsministers stoppte Berlin den Verkauf des Anlagenbauers Aixtron an einen chinesischen Fonds. Die Deutschen wollen endlich gleiche Investitionsbedingungen.
Im Streit über Aixtron legt der Bundeswirtschaftsminister jetzt nach. China sei mit einer langen Liste interessanter Unternehmen auf Einkaufstour, um sich strategische Schlüsseltechnologien anzueignen
Berlin stoppt den Verkauf von Aixtron an eine chinesische Firma – auf US-Drängen. Jetzt regt sich ein Investor auf. Dem Wirtschaftsminister wirft er vor, Handlanger für US-Interessen zu sein.
Derzeit rollt eine Übernahmewelle durch die Wirtschaft, und sie wird sich in den kommenden Monaten noch verstärken. Deutschland steht dabei im Zentrum des Interesses. Das hat vor allem einen Grund.
Wirtschaftsminister Gabriel will Chinas ungehinderten Zugriff auf deutsche Firmen verwehren. Peking stört das und beklagt Protektionismus. Der SPD-Chef wird das in wenigen Tagen zu spüren bekommen.
AT&T übernimmt Time Warner. Der Telekomriese will den Medienkonzern für 85,4 Milliarden Dollar kaufen. Für AT&T ist es der zweite Deal in kurzer Zeit. Er ist ein weiterer Beleg für einen Trend.