Zwei unversöhnliche Lager: Seit Jahren schwelt in der AfD ein Streit über die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. Der Fraktionsvorstand um Weidel und Chrupalla will eine Einigung herbeiführen. Doch das Vorgehen des zuständigen Vizefraktionschefs verwundert.
Russland hat laut eigenen Angaben das ostukrainische Gebiet Luhansk eingenommen. Eine ähnliche Mitteilung gab es allerdings schon im vergangenen Sommer.
Ein Militärflugzeug der russischen Armee ist über der Krim abgestürzt. Alle 29 Insassen kamen ums Leben. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt die Ursache sein. Hinweise auf einen Angriff gibt es bislang nicht.
In Butscha, Schauplatz eines russischen Massakers an Zivilisten, sendet Außenminister Wadephul (CDU) ein klares Signal: Deutschland will eine Strafverfolgung von Russlands Kriegsverbrechen ermöglichen. Folgen andere wichtige europäische Länder?
Rheinmetall-CEO Papperger erntet viel Kritik für seinen Spott über ukrainische Drohnen. Ukrainische Experten geben ihm zum Teil Recht, verweisen aber auf die Stärken ihrer Waffen. Die Staaten rund um den Iran interessieren sich nun sehr dafür.
Der russische Geheimdienst zwingt Oppositionelle, Mitstreiter im Exil auszuspionieren. Ein russischer Student schildert die Einschüchterungsversuche der FSB-Agenten. Ein aktueller Fall in Nordrhein-Westfalen wirft ein Schlaglicht auf diese perfide Praxis.
Verzögerungen und technische Probleme: Das Flugabwehrsystem Skyranger 30 kommt später als geplant zur Truppe. Während Rheinmetall von wenigen Monaten spricht, rechnet das Ministerium laut einem Medienbericht mit deutlich mehr.
Drohnenalarm am Finnischen Meerbusen: Mehr als 60 Flüge werden gestört, während der russische Ölhafen Ust-Luga erneut beschädigt wird. Hinter dem Angriff stecken ukrainische Langstreckendrohnen.
Ermittler nehmen in Hagen einen mutmaßlichen Spion fest. Er soll für einen Geheimdienst Informationen über einen sich in Deutschland aufhaltenden Mann gesammelt haben. Erst vor Kurzem hatte ein ähnlicher Fall für Aufsehen gesorgt.
Der Rheinmetall-Chef vergleicht ukrainische Drohnenhersteller mit „Hausfrauen“ – und erntet Spott und Kritik. Nun schaltet sich der ukrainische Präsident Selenskyj ein.
Massiver Drohnenangriff auf die südrussische Stadt Taganrog: Die Behörden melden einen Toten, mehrere Verletzte sowie Schäden an Wohnhäusern. Die Stadt ist für ihre Drohnenindustrie bekannt.
Rheinmetall-Chef Armin Papperger sorgt mit Spott über die ukrainische Drohnenproduktion für Aufregung. Er verglich die Eigenbauten mit Legosteinen und nannte ukrainische Hersteller, „Hausfrauen, die Drohnenteile mit 3D-Druckern in ihren Küchen produzierten.“
Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat ukrainische Drohnenhersteller als „Hausfrauen mit 3D-Druckern in der Küche“ abgetan. Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten – und auch Rheinmetall rudert schnell zurück.
Der Krieg im Iran treibt die Weltwirtschaft an den Rand einer Krise. Für Russland aber hätte der Zeitpunkt seines Beginns besser gar nicht sein können. Nur drei Tage zuvor hatte die Regierung bereits einen brisanten Plan beschlossen.
Die AfD ist bisher eine reine Oppositionspartei. Nach dem Willen von Parteichef Tino Chrupalla soll sich die AfD weiterentwickeln, um 2029 in Sachsen oder gar im Bund die Regierung zu übernehmen. In seiner Rede setzt er aber weiter auf einen scharfen Ton gegen Ukrainer und Amerikaner.
Jugendoffizier Robin Bräuer erklärt Schülern die Rolle der Bundeswehr. Es geht um große Fragen und um persönliche Erfahrungen. Manche kritisieren die Werbung für die Truppe. Die jungen Männer und Frauen einer 13. Jahrgangsstufe nehmen eine andere Erkenntnis mit.
Die zunehmende Kritik von Bundeskanzler Merz an Donald Trumps Iran-Krieg sorgt in den USA für Unmut. Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, mahnt die Bundesregierung im Interview zur Vorsicht und erklärt, in welchem Stadium er den Krieg sieht.
Der US-Außenminister bezichtigt Wolodymyr Selenskyj der Lüge. Der ukrainische Präsident hatte gesagt, die USA machten einen Verzicht auf den Donbass zur Bedingung für Sicherheitsgarantien. Marco Rubio widerspricht.
Der finnische Präsident Alexander Stubb pflegt engen Kontakt mit Donald Trump. Aber er betont, ihm gehe es um die Ukraine. Die US-israelische Militäraktion gegen den Iran sei nicht sein Krieg. Der könne eine weltweite Rezession auslösen – schlimmer als die durch die Corona-Pandemie.
Kreml-Chef Wladimir Putin hat russische Oligarchen bei einem Treffen dazu aufgerufen, für den unter dem Ukraine-Krieg leidenden Staatshaushalt zu spenden. „Wenn der russische Präsident bittet, dann haben die anderen zu spuren“, so Korrespondent Christoph Wanner.
Der Kreml-Chef hat laut Medienberichten Gespräche mit russischen Geschäftsleuten geführt. Demnach ging es um die Finanzierung des Militärs und des Ukraine-Krieges. Eine Finanzzusage hat Putin womöglich schon bekommen.
Marschflugkörper gegen Irans Atomanlage Natans, ukrainische Geländegewinne bei Huljajpole, Massaker im Südsudan – in Zeiten globaler Dauerkrisen fischen wir alle im trüben Teich der Informationen. Der psychologische Effekt ist fatal.
Die Ukrainer erzielen mit einer neuen Drohnenstrategie erstaunliche Erfolge in ihrem Abwehrkampf gegen die russischen Truppen. „Die Strategie sorgt für Chaos. Die Sturmtruppen am Boden nutzen dieses Chaos, um vorzurücken“, so Korrespondent Christoph Wanner.
Deutschland steht im Fokus von Russland, warnt Bundeswehr-General Alexander Sollfrank. Im Interview legt er verschiedene Szenarien dar. Und erklärt, wo bei der Verteidigung Deutschlands noch Lücken klaffen.
Russland ist der große Profiteur der Blockade der Straße von Hormus und den steigenden Ölpreisen. Eine Lösung für die Finanzprobleme des Kreml war bereits in Sicht. Aber die Angriffe der Ukraine vereiteln diese Pläne. Stattdessen hat Moskau nun eine neue Option.
Vor zwei Tagen traf eine Drohne ein Kraftwerk in Estland, eine andere stürzte in Lettland ab. Im Interview mit WELT gibt der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds im konkreten Fall Entwarnung. In Moskaus Strategie erkennt er einen zentralen Fehler.
Nach dem Einschlag einer ukrainischen Drohne in Estland betont Ulrike Franke, Expertin für Verteidigungspolitik, die wachsenden Herausforderungen bei der Drohnenabwehr. „Wir sind immer noch nicht voll geschützt.“
Um die Ukraine weiter unter Druck zu setzen, greift der ungarische Regierungschef zu einer rechtlich riskanten Maßnahme: Viktor Orbán will ab Juli die Durchleitung von Erdgas durch sein Land in die Ukraine abstellen.
An Bord sind 140.000 Tonnen Rohöl aus Russland, kurz vor der Einfahrt zum Bosporus gab es plötzlich eine Explosion im Maschinenraum. Die Behörden vermuten einen Angriff, verletzt wurde niemand.
Laut der Nachrichtenagentur Reuters leidet Russland unter der umfangreichsten Unterbrechung seiner Öllieferungen seit Langem. Rund zwei Millionen Barrel pro Tag fielen demnach aus.
Die US-Regierung drängt auf ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine. Präsident Selenskyj beklagt zunehmenden Druck. Die ukrainische Armee setzt Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen fort.
Der Bundeswehrverband schlägt Alarm: Europas Abschreckung sei geschwächt, Russland bereits jetzt eine reale Gefahr. Verbandschef André Wüstner verlangt mehr Tempo bei der Aufrüstung.
Unsere Drohne steigt über Vilnius auf – und verschwindet kurz darauf vom Radar. In Litauen ist Wachsamkeit Teil des Alltags. Eine Spurensuche vor Ort zeigt, wie sich das Land auf den Ernstfall vorbereitet. Und was Deutschland daraus lernen kann.
Weil er trotz Sanktionen weiter Öl aus Russland beziehen will, blockiert Ungarns Regierungschef Orbán derzeit 90 Milliarden Euro EU-Hilfsgelder für die Ukraine. Nun verschärft er den Ton weiter.
CDU-Politiker Jürgen Hardt bewertet die mutmaßlichen ukrainischen Drohnenvorfälle in Estland und Lettland als nicht kritisch und betont die Legitimität ukrainischer Angriffe auf russische Ziele.
Eine Drohne hat ein Kraftwerk im Nato-Mitgliedstaat Estland getroffen, eine weitere stürzte in Lettland ab. Dabei handelte es sich nach offiziellen Angaben um fehlgeleitete ukrainische Flugobjekte.
Der frühere Vizekanzler beschreibt den amerikanischen und den russischen Staatschef als von „Größenwahn“ getrieben. Was er daraus ableitet, betrifft Europas Sicherheit und Energieversorgung direkt.
Kiews Angriff auf zentrale russische Öl-Infrastruktur ist nur einer von vielen aktuellen Erfolgen auf dem Schlachtfeld. Russland gerät aus gleich mehreren Gründen in die Defensive. Die Ukraine verfolgt einen schonungslosen Plan.
Die gegenseitigen Angriffe der Ukraine und Russlands erreichen eine neue Dimension. Zuerst meldet Kiew fast 1000 russische Drohnenangriffe an einem Tag. Nun berichten russische Behörden von 398 feindlichen Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands.
Bei den Parlamentswahlen in Dänemark werden die Sozialdemokraten stärkste Kraft, müssen aber deutliche Verluste hinnehmen. Die größten Zugewinne feierte dagegen eine Partei, die Frederiksen längst für besiegt gehalten hatte.
Trotz kurzfristiger Vorteile durch den Iran-Krieg ist Russland zu schwach, um die Ukraine zu besiegen, glaubt Trumps früherer Sondergesandter Kellogg. Für die Zukunft der Nato hat er ein gänzlich neues Konzept.
Zwei Menschen sollen im Auftrag eines russischen Geheimdienstes in Deutschland einen Drohnen-Lieferanten für die Ukraine ausspioniert haben. Die Bundesanwaltschaft ermittelt mit dem Verfassungsschutz und dem Bayerischen Landeskriminalamt wegen Agententätigkeit.
Für die meisten Menschen in Russland ist der Ukraine-Krieg noch immer weit weg. Die Grenzregionen spüren ihn inzwischen jeden Tag, vor allem in Belgorod. Der Kreml lässt die Bevölkerung dort im Stich – und sie reagiert entsprechend.
Immer wieder dringen russische Drohnen auch auf EU-Gebiet vor. In Litauen ist nun ein Flugobjekt abgestürzt. Das Geräusch aus einem Überwachungsvideo deutet auf ein von Russland im Krieg gegen die Ukraine genutztes Modell hin.
Durch den Iran-Krieg ist vor allem die Straße von Hormus als Nadelöhr der weltweiten Ölversorgung im Fokus. Nach Drohnenangriffen kam nun der russische Ölexport an zwei zentralen Häfen zum Erliegen, unklar für wie lange. Welche Auswirkungen hat das für den globalen Ölmarkt?
Den westlichen Sanktionen hat Russland lange recht gut standgehalten. Nun gibt allerdings auch Präsident Wladimir Putin wirtschaftliche Probleme zu. Als eine Ursache nennt er die Anzahl an Feiertagen.
Polens Außenminister Radoslaw Sikorski kritisiert das Verhalten Ungarns in der EU als „Skandal“. Im Interview erklärt er, wie er den Zustand der russischen Armee einschätzt. Und wann ein weiterer Angriff Putins auf Europa denkbar wäre.
Die USA zögern beim Kauf ukrainischer Drohnen, da viele Bauteile aus China stammen. Russlands Frühjahrsoffensive konzentriert sich auf Komyschuwacha und den Donbass. „China ist einer der größten geopolitischen Gegner der USA“, sagt Korrespondent Christoph Wanner.
Abbas Gallijamow kennt den Kreml von Innen, schrieb einst die Reden für Wladimir Putin. Heute lebt er im Exil. Im Interview erklärt der Politologe, warum das aktuelle Weltgeschehen Putins Armee demoralisiert – und was das für die Zukunft der Ukraine bedeutet.
Die gravierenden Sperren von Internet und Apps durch den Kreml greifen massiv in den russischen Alltag ein. Damit ist eine neue Stufe der Repressionen erreicht – die sogar Putin nahestehende Gruppen gegen ihn aufbringt.