Abo «Romería» im Kino Als Smartphones selten und die Sommer noch voller Geheimnisse waren
Eine junge Frau besucht die Familie ihres verstorbenen Vaters, es ist Sommer 2004, eine Stadt an der spanischen Atlantikküste. So beginnt Carla Simóns Ferienfilm, in dem viel Tragik lauert.
Die Zeit vergeht ohne Hast: Llúcia Garcia (links) und Mitch Martin in «Romería».
Foto: Cineworx
In Kürze:
- Carla Simóns autobiografischer Film «Romería» erzählt von der 18-jährigen Marina, die ihre unbekannte Vaterfamilie besucht, um ein Abstammungszertifikat für ein Filmstipendium zu erhalten.
- Der sommerlich-leichte Film erinnert an Éric Rohmer und zeigt eine wohlhabende Familie, deren oberflächliches Glück von Geheimnissen und der tragischen Vergangenheit von Marinas Eltern überschattet wird.
- Marina nutzt ihre Videokamera zum Filmen und findet durch eine Traumsequenz eine sanfte Aussöhnung mit ihrer verstorbenen Mutter.